Uwe Boll mit „Töten“

Dieser Mann ist kein unbekannter: Skandal-Regisseur Uwe Boll. Doch seine Karriere begann im Vergleich zu seiner Laufbahn eher ruhig. Der aus Wermelskirchen stammende Boll, studierte zunächst Filmregie in Wien und München. Anschließend studierte er Literatur, Film und BWL in Köln und Siegen. Er promovierte im Jahr 1994 in Literaturwissenschaften.

Es folgte eine Laufbahn, als Film-Regisseur und Produzent, wie keine zweite. Seine Filme standen oft in der Kritik, insbesondere die Verfilmungen der Videospiel-Reihen „Postal“, „Dungeon Siege“, „Far Cry“ und „House of the Dead“ konnten die Kritiker nicht überzeugen. Krönung seiner vermeintlichen Flops, war die Verleihung der „Goldenen Himbeere“ im Jahr 2009 als „Schlechtester Regisseur“. Dennoch arbeitete Uwe Boll immer wieder an neuen Projekten. Die Filmreihe „Rampage “ und der Film „Darfur – Der vergessene Krieg“ konnten durchaus Fans für sich gewinnen und für letzteren erhielt er den Preis für den „besten internationalen Film“ beim New York International Independent Film & Video Festival.

Beim „Audi Directors Cut“-Talk am 01. Juli im P1 Club & Bar wird er sein neues Projekt, die Dokumentation „Töten“, vorstellen. In dem Film thematisiert er „Trophy Hunting“ und das sinnlose Jagen von Wildtieren. Seine Dokumentation soll die Zuschauer für das Thema sensibilisieren und auf die Auswirkungen aufmerksam machen. Die Gäste des „Audi Directors Cut“ dürfen sich auf den spannenden Uwe Boll freuen und erhalten exklusive Einblicke in sein neuestes Projekt.