Marcus H. Rosenmüller mit Trautmann

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Der Regisseur Marcus H. Rosenmüller absolvierte 2003 sein Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Bereits im Studium konnte er mit den drei Kurzfilmen „Nur Schreiner machen Frauen glücklich“, „Kümmel & Korn“ und „Hotel Deepa“ erste Erfolge bei Filmfestivals feiern. Es folgten die Dokumentationen: „Den Frieden in der Hand – Das Holzkirchner Wallfahrtsgelübde“(2003) und „Drachen und andere Originale“ (2004).

Rosenmüllers erster Kinofilm, „Wer früher stirbt, ist länger tot“ (2006), war gleichzeitig auch sein Durchbruch als Regisseur. Es folgten einige weitere Kinofilme: “Schwere Jungs“ (2006) „Beste Zeit“ (2007), „Beste Gegend“ (2008), „Räuber Kneisl“ (2008) und für „Die Perlmutterfarbe“ (2009) erhielt er den 1. Preis beim Buster-Kinderfilmfestival Kopenhagen und den 1. Preis beim Kinderfilmfestival in Bellingzona (Schweiz). Es folgten die Filme: „Sommer der Gaukler“ (2011), „Sommer in Orange“ (2011), „Wers glaubt wird Selig“ (2012) und „Beste Chance“ (2014).

Sein neuestes Projekt „Trautmann“ ist eine Filmbiografie über Bernhard Trautmann, der mit 17 Jahren in den zweiten Weltkrieg für Deutschland zog und gegen Ende von den Briten inhaftiert wurde. Im Gefängnis wurde er beim Fußballspielen von dem Trainer des lokalen Fußball-Clubs entdeckt. Der Film beschäftigt sich vor allem mit dem Konflikt zwischen den Engländern und den Deutschen und wie Bernhard „Bert“ Trautmann es schaffte, die Herzen der englischen Fans und seiner Frau Margaret (Freya Mayor) für sich zu gewinnen.

Ab dem 14. März 2019 ist der Film in den deutschen Kinos zu sehen, doch bereits am 3. Dezember 2018 wird Rosenmüller seinen Film „Trautmann“ beim „Directors Talk“, im Grand Elysée in Hamburg, vorstellen.